Ansprechpartner

Ingrid Wegerhoff (Leiterin)
Jürgen Häffner (Bildungsreferent)

Carmen Engster-Meyer (Verw.)

Ariane Pontzen-Krusenotto (Verw.)


Tel:  07131 741 -1101, -1105, -1106, -1114
E-Mail: keb.heilbronn(at)drs.de

Theologie / Spiritualität

Christentum, Antisemitismus und Schoah Die uneingestandene Schuld der katholischen Kirche

21.11.2022 09:30 bis 11:30 Uhr
Ort: Heinrich-Fries-Haus, Bahnhofstr. 13, Heilbronn
Rubrik: Theologie / Spiritualität / Theologiefrühstück
Kurs-Nr.: 22236
Theologiefrühstück

Die Gründe für die Gleichgültigkeit christlich geprägter Gesell-
schaften gegenüber der Judenverfolgung unter den Nazis reichen
zurück bis zu den Anfängen des Christentums.
Der Vortrag befasst sich mit der Geschichte christlicher Judenfeind-
lichkeit, die rassistischem Antisemitismus den Boden bereite.
Es wird aufgezeigt, wie die Exklusivität, die das Christentum von
Beginn an für sich beanspruchte, sich bald nicht nur gegen das
Judentum richtete, sondern Markenkern christlichen Glaubens
blieb: Opfer kirchlicher, insbesondere römisch-katholischer
Absolutheitsansprüche wurden im Verlauf der Geschichte Andersgläubige,
sogenannte „Ketzer“, indigene Völker sowie Frauen, Homosexuelle,
Transsexuelle, Intersexuelle und überhaupt als „anders“ bewertete
Menschen. Die Analyse kirchlicher Dokumente belegt, dass sich die
römisch-katholische Kirche als Kirche bis heute nicht zu ihrer Schuld
bekannt hat.

Mo 21.11.2022, 9.30 - 11.30 Uhr  

Prof. Dr. Andreas Benk, PH Schwäbisch Gmünd,
stellvertretender Direktor des Ökumenischen
Instituts für Theologie und Religionspädagogik  


Kursgebühr inkl. Kaffee, Backwaren

12.00 €
Seminar buchen!
zurück zur Übersicht